Dienstag, 27. November 2012

Heimurlaub


Schön wars in Marokko, wenn auch verhältnismässig kurz. Wir haben in El Jadida, einem kleinen Städtchen am Meer gewohnt, viel gelesen und mal wieder die Seele baumeln lassen. Wir haben am eigenen Leib erfahren, dass es auch in Marokko ganz schön stürmen kann, haben das Alltagsleben in den Strassen miterlebt und endlich mal wieder arabisch parliert ;-)


Nun sind wir einige Tage in der Schweiz rumgesaust und haben es sehr genossen mit euch! Unterdessen sind unsere Rucksäcke neu gepackt...

Morgen gehts los nach Burma, wir sind sehr gespannt und freuen uns auf die Menschen und das warme Klima. Silvester werden wir dann in Neuseeland feiern!


Euch allen eine prima Weihnachtszeit, möglichst stressfrei und relaxt - feiert die Feste wie sie fallen!

Bis im 2013!

Michèle & Tobi aka grösster Zwerg im Wunderwald

Sonntag, 4. November 2012

Portugal - muito obrigado ;-)


Gemäss unserem ursprünglichen Plan wollten wir nun bereits in Marokko sein. Irgendwo zwischen Atlantik und Mittelmeer, irgendwo zwischen hohem Atlas, Oasen und der Wüste, mit thé à la menthe und anderen marokkanischen Leckereien... Doch manchmal ändern sich Reisepläne.

Vorletzte Woche wurden wir richtiggehend in die Schweiz zurück "katapultiert", da leider Tobis Grossvater verstorben ist. So verbrachten wir einige Tage mit unseren Familien und wurden dabei regelrecht eingeschneit. Was für ein Wintereinbruch! Unterdessen sind die Temperaturen bei euch wohl wieder gestiegen und wir hoffen, ihr geniesst den farbigen Herbst in vollen Zügen!

Durch Termine beim Herrn Doktor und Herrn Zahndoktor, die wir nicht verschieben wollten, zögerte sich die Abreise nach Marokko auch nach unserer Rückkehr nach Spanien weiter hinaus. Wir haben es natürlich genossen, dadurch mehr Zeit mit Mario, Shelly und Rohan zu verbringen. Und für ein paar Tage sind wir nach Portugal gefahren. Ein Land, das uns total begeisterte! Wir wollen unbedingt wieder dorthin zurück kehren, das nächste Mal vielleicht als Wwoofer auf eine Farm ;-) Saftige Früchte, Weinreben und Oliven gibt es da ja zu Hauf...

Nordwestlich von Sevilla, einer Region die für die Produktion von Jamón Ibérico bekannt ist, haben wir eine Nacht mitten in der Natur verbracht, für einmal nicht im Zelt sondern in einem gemütlichen Steinhäuschen - mit Nachtessen auf dem Zimmer. Am nächsten Tag passierten wir dann die Grenze nach Portugal, wo wir uns im Städchen Serpa mit Käse aus der Region, frischem Brot und saftigen Tomaten eingedeckt haben.



Link zum Album: Spanien & Portugal

An der Atlantikküste fanden wir genial schöne Strände und steile Klippen vor, und da auch in Portugal unterdessen Nebensaison ist, trafen wir kaum auf andere Touristen. Einige unbeirrte Surfer waren dennoch am Start und hatten ihren Spass in den Wellen. Wir genossen die Wärme und die Sonne und verliebten uns in die lebhaften und herzlichen Portugiesen und Portugiesinnen... Auch dass wir am letzten Tag von sinntflutartigen Regenfällen fast weggeschwemmt wurden, konnte unserer Begeisterung keinen Abbruch tun. Portugal hat wunderschöne Landschaften, leckeres Essen, süffigen Wein und noch viel mehr zu bieten. Wir kommen definitiv wieder!

Nun zieht es uns aber endgültig nach Marokko, es kribbelt in unseren Herzen und wir wollen nicht länger warten. Darum gehts am Dienstag los!

Ma'a as-salaama

Tobi & Michèle

Dienstag, 23. Oktober 2012

Ab in den Süden.

Der Abschied von Helen, Hans-Kristian und den Tieren auf Vesterhaugen kam für uns einem Abschied von Skandinavien gleich. Ein bisschen wehmütig sassen wir im Bus in Richtung Hauptstadt. In Oslo durften wir für zwei Nächte bei einem Kollegen von Tobi übernachten und die Stadt erkunden. Wir genossen die Zeit mit Helge und seiner Frau Lice sehr. Wir kochten feines Essen und tranken seit langem mal wieder Wein (der ist in Norwegen einfach unglaublich teuer). Und genossen es!!!

Per Fähre bewegten wir uns dann südwärts. Nach der Ankunft in Kiel fuhren wir per Zug nach Hamburg und trafen uns dort mit Meike und Steffen, welche wir im Sommer auf den Lofoten kennen gelernt haben. Kaffe und Kuchen, mmmmh, lecker. Ein lustiger Abend mit vielen schönen Reiseträumen... Hamburg überforderte uns anfangs ziemlich mit der Masse von Menschen, die sich in dort aufhielten. So viele Menschen auf einmal anzutreffen waren wir uns seit Langem nicht mehr gewohnt, verbrachten wir doch die vergangenen fünf Monate in nordischer Abgeschiedenheit.


Um nach Langeoog zu gelangen mussten wir sechs Mal umsteigen. Dank einem verspäteten Bahnersatzbus verpassten wir einen Anschluss. Kurzum entschlossen wir uns ein Taxi zu nehmen, da sonst die letzte Fähre ohne uns losgefahren wäre. Die Aufholjagd begann! Tobi bat seine Mutter, die sich bereits auf dem Schiff befand, den Kapitän um den Finger zu wickeln, damit sie mit der Abfahrt auf uns warten. Marianne war erfolgreich! Glücklich erreichten wir den Hafen, wo Marianne, Tobis Schwester Martina und ihr Freund Stefan zusammen mit ihrer Tochter Selma sehnlichst auf uns warteten. Wir waren angekommen im Urlaub.

Am Morgen aufwachen, zum Bäcker fahren um frische Brötchen zu kaufen (danke Stefan!), frühstücken, eine Velotour unternehmen, am Strand spazieren gehen, Drachen steigen lassen, in der italienischen Eisdiele Gelati essen, lecker Abendschmaus am Fischbuffet, RelaxMax, so in etwa sah ein typischer Inseltag aus. In der zweiten Ferienwoche waren dann auch Tobis Brüder David und Jonas mit von der Partie. Wir fühlten uns sehr wohl, mit so vielen bekannten Menschen zusammen zu sein. Leider ging diese Zeit viel zu schnell vorbei und schon hiess es wieder Abschied nehmen.


Zurück in Hamburg verbrachten wir vier Nächte in Wilhelmsburg, dem Stadtteil in dem Tobis Vater aufwuchs. Wir unternahmen ausgedehnte Spaziergänge und konnten so die Stadt abseits der Touristenpfade kennenlernen. Am Sonntag um drei Uhr in der Früh klingelte der Wecker, get up stand up. Um vier Uhr waren wir am Hauptbahnhof mit Martina verabredet, die dort mit dem Nachtzug eintraf. Ab zu den Landungsbrücken, von wo wir zum Fischmarkt spazierten. Räucheraal kauften wir keinen, dafür einen grossen Früchtekorb, den Martina in die Schweiz mitnehmen wollte.

Gegen zehn Uhr verspürten wir Lust auf Frühstück. Wir hatten Glück, denn wir fanden ein Lokal, welches jeden Sonntag ein orientalisches “All you can eat“-Buffet veranstaltet. Wir ergatterten gerade noch die letzten drei Plätze. Paradiesische Zustände! Eine Hafenrundfahrt stand auch auf dem Programm und danach Abendessen bei unserem Lieblingsitaliener Luigi. Ein genialer Tag neigte sich zu Ende als wir Martina auf dem Gleis verabschiedeten. Die verbleibenden zwei Tage liessen wir uns in der Stadt treiben, was uns sehr behagte. Hamburg gefällt uns so gut, wir möchten immer wieder dorthin zurück kehren.

Nun sind wir zurück bei Mario, Shelly und Rohan an der Costa del Sol, wo es wohlig warm ist. Wir geniessen es, barfuss und mit kurzen Hosen draussen sein zu können. Hier erleben wir zum ersten Mal in diesem Jahr so richtige Sommergefühle. Wir waren sogar im Pool wie auch im Meer baden, wodurch wir von den Einheimischen als “loco“ (verrückt) betitelt wurden, denn für sie ist es doch schon Herbst.

Link zum Album: Ab in den Süden

Auf diesem Weg noch einmal ein herzliches MERCI an unsere lieben Gastgeber und "Ferienbegleiter", wir haben die Zeit mit euch extrem genossen!

Hasta la Proxima!

Michèle & Tobi

Sonntag, 23. September 2012

Cowsitting auf Vesterhaugen

Unser letztes Wochenende in Norwegen. Sturmfreie Bude! Helen und Hans-Kristian sind für ein paar Tage zu einem Kartoffelfestival gefahren und wir hüten den Hof: Um 6 Uhr heisst es aufstehen und ab in den Stall, wir wollen die Kühe ja nicht warten lassen ;-) Bis jetzt läuft alles bestens. Eine Kuh ist hochschwanger und sollte eigentlich heute gebären. Das Kleine lässt aber auf sich warten...

Wir haben hier auf Vesterhaugen eine superschöne Zeit verbracht! Letzte Woche hatten wir Besuch von Müttern und ihren Kindern aus Nigeria, Eritrea, China und Syrien. Flüchtlinge, die hier im nahegelegenen Transitcamp vorübergehend wohnen. Gemeinsam haben wir die Tiere gefüttert, im Garten gespielt, Waffeln und Schokoladenkuchen gegessen. Für uns ein sehr eindrücklicher Tag. Klar, die Frauen sind froh, in Sicherheit und nicht mehr auf der Flucht zu sein. Aber sie werden höchstwahrscheinlich auch nie wieder in ihre geliebte Heimat zurück kehren. Und ihre Männer? Wo sind die??? Da sitzen wir nun, freiwillig in Norwegen, glücklich zu reisen wo immer wir hinwollen...!


Auf dem Sommerhof eines Freundes von Helen haben wir einen Sonntag lang mitgeholfen. Dort wurden traditionelle Gerichte wie Rømmegrøt, Porridge mit viel viel Crème Fraiche, Pultostpie, ein Kuchen aus dem traditionellen Pultost-Käse und norwegischer Apfelkuchen angeboten. Draussen kochte Bäuerin Berit den ganzen Nachmittag lang einen anderen Käse - Surost. Wir haben Beeren gesammelt bis wir vor unseren Augen nur noch rote Punkte sahen. Die Blaubeersaison ist nun bereits vorbei, momentan ist Tyttebær, eine säuerliche kleine rote Beere aktuell.

Das vergangene Wochenende haben wir in einer Jägerhütte an einem See verbracht, weit draussen in der Natur. Schön, mal wieder einfach zu "hängen", zu lesen, die Umgebung zu erkunden und dem "Dolcefarniente" zu frönen ;-)
Link zum Album: Vesterhaugen zum 2.

Die letzten beiden Tage war es unter Null Grad als wir am Morgen aufstanden, die Wiesen weiss mit Reif... Jetzt ist es definitiv Zeit, ein bisschen wärmere Gefilde aufzusuchen. Am Dienstag reisen wir nach Oslo und am Donnerstag dann per Fähre von Oslo nach Kiel. Danach sind zwei Wochen Langeoog  mit einem Grossteil von Tobis Familie angesagt. Langeoog ist eine ostfriesische Insel und liegt im Bundesland Niedersachsen. Dort werden wir voraussichtlich viel quatschen, die Familie geniessen, essen (frischen Fisch, Kuchen, Spaghettieis, Süsse Lale uvm.), Sanddorntee trinken, am Strand spazieren und das Wattenmeer bewundern, täglich velofahren... schöne Aussichten!

Fünf Monate Finland und Norwegen. Eine Entscheidung, die wir nicht bereuen. Wir durften so viele liebenswerte Menschen kennen lernen und die Natur hier oben ist einfach traumhaft! Bevor wir Skandinavien aber verlassen, haben wir aufgeräumt und möchten euch die Fotos von den Lofoten nicht vorenthalten. Da wir diesen Sommer nicht wirklich guten Internetempfang hatten, ist da einiges "liegengeblieben"...
Link zum Album: Lofoten

Wir melden uns wenn es uns wieder möglich ist. Bis dahin sind wir mal wieder "weg vom Netz" ;-)

Até logo
Tobi & Michèle

Freitag, 7. September 2012

Zurück in Norwegen, oder:
Fressen Schweine auch Eieruhren?

Glücklich zurück in Norwegen, widmen wir uns auf Vesterhaugen, der Farm von Helen und Hans-Kristian, für einmal etwas mehr den Tieren als den Pflanzen.


Våler, ein 1600 Seelendorf in der Provinz Hedmark, ist das Zuhause von Helen, Hans-Kristian und ihren Tieren. Helen, geboren am nordwestlichsten Punkt von Wales, ist vor 32 Jahren ihrem Herz nach Norwegen gefolgt. Sie arbeitet täglich auf der Farm, er ist unter der Woche auswärts in einem Holzverarbeitungsbetrieb angestellt. Gemeinsam haben sie drei Kinder, die aber unterdessen "ausgeflogen" sind.

Fünf Milchkühe, zwei Kälber, 20 Hühner, ein Hahn, drei Schweine, ein Hund und eine Katze wollen hier täglich versorgt werden. Wir sind also fleissig am melken, misten, füttern, Eier einsammeln, sowie Käse und Butter produzieren. Daneben helfen wir dem Nachbarn Halvor bei der Kartoffelernte (diesmal per Maschine, nicht manuell wie in Pikkunuppu in Finnland), bringen die Pferde von Weide zu Weide, pflücken im Wald Beeren und ernten Bohnen, Erbsen, Broccoli und Kartoffeln aus dem Garten. Auf die Karotten müssen wir hier noch etwas warten ;-)


Langweilig wird es uns nicht, die energiegeladene Helen und die Tiere halten uns auf Trab. Vor einigen Tagen  hatten wir einige Schreckensminuten, als die aufs Feld mitgebrachte Eieruhr (wir benötigten Sie, damit wir den Kuchen im Ofen nicht vergessen, richtig, unsere Handys sind hier nicht unsere ständigen Begleiter) plötzlich wie vom Erdboden verschluckt war. Haben wir sie etwa mit dem Kompost zu den Schweinen geworfen? Kann ein Schwein eine Eieruhr verdauen oder kann das böse enden? Tobi war bereits den halben Schweinestall am umgraben, Michele machte sich viele Gedanken und suchte mit, beide sorgten wir uns um die Schweine, als die Eieruhr unter den Bohnenpflanzen zu läuten begann. Sie war unbemerkt dorthin gerollt. Ende gut, alles gut. Alle drei Schweine sind noch am Leben.

Helens Käse ist hierzulande eine Spezialität: Sie produziert Pultost, einen flockigen Weichkäse aus Sauermilch, der mit Kümmel gewürzt wird. Dank ihren Anstrengungen, diesen traditionsreichen Käse zu erhalten, wurde ihr das Slowfoodzertifikat verliehen. Seit wir unterwegs sind durften wir nun schon bei zahlreichen landwirtschaftlichen Betrieben hinter die Kulissen schauen. Ursprünglich wollten wir auf Farmen arbeiten um unser Reisebudget zu schonen. Unterdessen hat es uns ein bisschen "den Ärmel reingenommen" und das Arbeiten für und der Austausch mit den Bauern gibt uns viele wertvolle Inputs und vor allem die Biobauern verdienen unsere Bewunderung.


Link zum Album: Vesterhaugen

In unserer Freizeit erkunden wir zu Fuss und per Velo die Umgebung, die vor allem aus Wäldern und Feldern besteht. Die Landschaft ist sehr ähnlich wie bei uns zu Hause in der Schweiz. Hier gibt es jedoch meist nicht so gepfadete Waldwege wie bei uns - wir müssen uns mehr durchs Dickicht kämpfen ;-)
Gestern waren wir in der nächstgrösseren Stadt, Elverum, und haben das norwegische Waldmuseum besucht. Dort gab es u.a. ausgestopfte Bären aus Alaska und Kamtschatka - da sind wir doch froh, sind die norwegischen Bären nur halb so gross...!

Wir geniessen die letzten Wochen in Skandinavien und sind happy über das Wetterglück: die Sonne dominierte bis jetzt unsere Tage, in der Nacht wird es aber empfindlich kalt. Es wird nicht mehr lange dauern und die Tage werden kürzer als die Nächte sein. Dann wird es für uns Zeit, weiter zu ziehen... ;-)

Liebi Grüessli a alli, mer dänke vell a öich ond dSchwiiz!

Tobi & Michele

Mittwoch, 22. August 2012

Zurück in Pikkunuppu

Als sich unser Aufenthalt bei Erik zu Ende neigte begannen wir zu überlegen, wie und vor allem WO wir die zwei Wochen, die zwischen unsern beiden Farmeinsätzen in Norwegen liegen verbringen wollen. Norwegens Südküste, wo es offenbar am wärmsten im ganzen Land sein soll, stand zuoberst auf unser Wunschdestiantionsliste.

Eines Abends kam uns der Gedanke "wenn uns fünfzehn Tage zur Verfügung stehen, dann, ja dann könnten wir eigentlich auch zurück nach Finnland fliegen und in Pikkunuppu sehen wie alles wächst und wie sich der finnische Sommer anfühlt". Ein Aufenthalt im Traumland später erkundeten wir uns nach den Transportkosten. "It´s affordable", entfiel es uns. Am Abend ein Telefon nach Finnland, "ja, ihr seid herzlich willkommen!" Flug gebucht und in Vorfreude fast ersoffen.



Pjotr holte uns am Flughafen Joensuu ab, grosses Wiedersehen. "The Sauna is already heated." Wir fühlten uns wieder daheim. Am nächsten Tag ernteten wir 1000kg Weisskohl, putzten und sterilisierten Plastikkessel um dann an den darauffolgenden Tagen den Kohl zu Sauerkraut weiterzuverarbeiten. Tobi gab dermassen Vollgas dass nach zwei Tagen Sauerkrautstossen sein Ellbogen den Dienst verweigerte. So verbrachte er die kommenden Tage auf dem Markt, um das frisch geerntete Gemüse an die Kunden zu bringen. Eine interessante Erfahrung war das, vor allem sprachlich ;-)

Auch die grosse Kartoffelernte stand an, leider begleitet von viel Regen. So kamen wir nicht so weit wie gewünscht. Also buddeln wir auch nächstes Wochenede weiter in der Erde.
Hier wird jetzt täglich geerntet was wir im Frühjahr gepflanzt haben, eine wahre Freude, die vollbewachsenen Gemüsefelder zu sehen und natürlich auch jeden Tag frisch Geerntetes in unseren Mägen verschwinden zu lassen und literweise Heidelbeeren im Wald zu pflücken. Letzte Woche genossen wir den Spätsommer, unterdessen wurden die ersten Herbsttage eingeläutet. In der Nacht fällt die Temperatur auf dem Feld schon bis nahe an den Gefrierpunkt...

Link zum Minialbum: Pikkunuppu 2 

Am kommenden Montag werden wir bereits wieder zurück nach Norwegen fliegen, wo wir uns nordöstlich von Oslo, nahe der schwedischen Grenze für weitere vier Wochen auf einem Bauernhof betätigen werden.

Moimoi aus Suomi (gerade am Falafel und Baba Ganoush zubereiten mit Sara, Manooshek und Oskari)

Michele und Tobi

Mittwoch, 8. August 2012

On the road again…

Morgen Donnerstag gehts los – auf zu neuen Abenteuern ;-) Nach einem Waffelfruehstueck mit wilden Beeren werden wir gemeinsam mit Janu Bergen unsicher machen und am Abend den Nachtzug nach Oslo besteigen. Von dort aus reisen wir ein bisschen weiter. Und noch ein bisschen weiter. Nach ???


Falls moeglich melden wir uns von unterwegs, falls nicht sind wir ab dem 27. August mal wieder auf einer Farm anzutreffen, dieses Mal nordoestlich von Oslo…

Bis denn & haebeds guet

Tobi & Michele